Namibia:
Das Otjiwarongo-Projekt

Die Rodung des Busches ist notwendig. Ihn zu verbrennen sollte nicht die Standardlösung sein.
In Namibia betrifft die invasive Savannenverbuschung bis zu 30 Millionen Hektar Farmland – etwa 30 Prozent der Landesfläche – mit schwerwiegenden Folgen für Landwirtschaft, Artenvielfalt und Grundwasser.
Die Rodung dieses Busches ist notwendig. Doch ohne einen Plan für die Biomasse wird sie in der Regel verbrannt oder verrottet, wodurch der gespeicherte Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre gelangt.
Carbonsate ändert das. Wir arbeiten mit lokalen Gemeinden zusammen, um die gerodete Biomasse zu sammeln und sie dauerhaft in versiegelten, sauerstoffarmen unterirdischen Kammern zu speichern. Der Kohlenstoff bleibt über 100 Jahre lang gebunden – und das Land kann sich regenerieren.
Diese Arbeit baut auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament auf: Die Buschrodung in der Region wurde das namibischen Landwirtschaftsministerium und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erforscht.
Ein Projekt, drei Arten von Wirkung.
Kohlenstoff wird unterirdisch gespeichert
Anstatt zu verbrennen oder zu verrotten – was CO₂ freisetzen würde – wird die Biomasse dauerhaft gespeichert. Jede Tonne Holz wird zu einem verifizierten CO₂-Zertifikat, zertifiziert durch Puro.earth.
Die Savanne erholt sich
Die Entfernung invasiver Büsche stellt das natürliche Savannen-Ökosystem wieder her, verbessert die Bodenfruchtbarkeit und unterstützt die Regeneration des Grundwassers.
Einkommen, wo es knapp ist
Wir kaufen überschüssige Biomasse direkt von lokalen Landbesitzenden und Gemeinden und schaffen so Einkommen und Arbeitsplätze dort, wo es kaum Alternativen gibt.
Ernten. Speichern. Verifizieren.

Nachhaltige Ernte
Invasive Büsche werden gezielt entfernt, um die Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit zu fördern. Eine Arbeit, die unabhängig von unserem Projekt ohnehin notwendig ist.

Dauerhafte Speicherung
Die Biomasse wird in versiegelten, sauerstoffarmen unterirdischen Kammern gelagert. Keine Verbrennung. Keine Verrottung. Keine CO₂‑Freisetzung.

Überwachung & Zertifizierung
Sensoren überwachen kontinuierlich die Lagerbedingungen (CO₂, O2, CH4, Temperatur und Feuchtigkeit). Jede Tonne wird von Puro.earth unabhängig geprüft und zertifiziert, bevor ein Zertifikat ausgestellt wird.
Otjiwarongo, im Überblick.


„Wir hätten nie gedacht, dass wir ein Klimaprojekt starten könnten. Carbonsate hat es möglich gemacht – und in die Realität umgesetzt.“
Landwirt in Namibia

